Was passiert mit meinem Hund bei einem Notfall?

Was passiert mit meinem Hund bei einem Notfall?
In unserem letzten Artikel habe ich ja erwähnt, dass nicht nur Smartie krank war sondern auch ich. Das brachte mich zu einer Frage, um die ich mir bis dahin noch nie Gedanken gemacht habe: Was passiert mit meinem Hund, wenn ich selbst einen Notfall habe? Leider kam ich im letzten Monat einmal in die Situation, dass ich für mich selbst den Notruf wählen musste.
In diesem Moment war ich frühmorgens mit Smartie im Kofferraum im Auto unterwegs. Plötzlich ging es mir nicht gut und mir fiel nicht viel mehr ein, als die Rettung zu alarmieren. Spätestens bei der Frage “sind sie alleine im Auto?” drehten sich all meine Gedanken nicht mehr um mich sondern um meinen felligen Liebling. Es war zwar sehr früh doch es sollte schnell warm werden heute. Was, wenn ich ins Krankenhaus müsste? Ich konnte ihn ja nicht mitnehmen? “können Sie jemanden erreichen, der sich um Ihren Hund kümmert?” fragte mich die geschulte Stimme am anderen Ende.

Verwandte oder Freunde um Hilfe bitten, wenn möglich

 
Ja! Klar. Ich rufe einfach das Herrchen an. Er soll kommen und ihn abholen. Er hat ja sogar einen Ersatzschlüssel zuhause, so dass ich das Auto nicht offen lassen muss. Leider war es eben sehr früh am Morgen und der beste Mann der Welt hat einen gesegneten Schlaf. Nachdem ich ihn nicht erreichen konnte rief ich einige Freunde an. Menschen, die in der Nähe lebten und von denen ich wusste, dass sie Smartie helfen würden. Leider war auch für diese Menschen der Tag noch nicht angebrochen so dass ich niemanden erreichte.
 
Mittlerweile war die gerufene Hilfe da und kümmerte sich um mich. Ich wurde im Rettungswagen untersucht und behandelt. Als es mir wieder etwas besser ging kam auch der Gedanke an den Hund wieder. Immerhin waren wir in Sichtweite zu meinem Auto und es war noch nicht wirklich warm. Und zum Glück überlies am Ende der nette Rettungs-Mensch mir die Entscheidung, ob ich von Ihnen in ein Krankenhaus gebracht werden oder ob ich nach Hause fahren wollte. Ich entschied mich, gemeinsam mit dem Schokodrop die Heimreise anzutreten. Zuhause angekommen recherchierte ich, was passiert wäre, wenn ich mich anders entschieden hätte. Oder wenn ich mich gar nicht hätte entscheiden können.

Im Falle eines Notfalls kümmert sich auch jemand um den Hund

 
Das allerwichtigste, das mir in Zukunft viele Sorgen von den Schultern nimmt: Im schlimmsten Fall wird sich jemand um meinen Schatz kümmern! Ganz sicher wird Smartie nicht im Kofferraum zurückgelassen. Wenn man, wie ich in meiner Situation, bereits bei der Alarmierung auf den Hund hinweisen kann wird das mit vermerkt. Wenn die Person zu einem Krankenhaus gebracht werden muss wird die Polizei verständigt. Die kümmern sich nicht nur darum, dass das Auto verkehrssicher abgestellt wird, sie sorgt auch dafür, dass der Hund in das nächstgelegene Tierheim gebracht wird. Dort wird der Vierbeiner dann versorgt, bis der Besitzer ihn wieder abholen kann. Natürlich ist es auch möglich, dass jemand anders den Hund aus dem Tierheim nach Hause holt. Allerdings benötigt diese Person eine schriftliche Erlaubnis vom Besitzer, den Hund nach Hause zu holen.
 

Was passiert mit meinem Hund bei einem Notfall, wenn er nicht dabei ist?

 
In diesem Fall weiß ja niemand, dass da ein Hund ist, der ebenfalls Hilfe braucht. Deshalb wird sich auch erstmal niemand dem Hund annehmen. Besonders für Singles ist das natürlich ein Problem. In diesem Fall kann es helfen, einen Hinweis dabei zu haben, dass ein Tier zuhause ist und Hilfe braucht.
Hier gibt es Notfallkarten, Schlüsselanhänger und Aufkleber für wenig Geld zu kaufen. Natürlich kann man sich solche Karten auch einfach selbst gestalten. In einer meiner nächsten DIY Projekte stelle ich euch vor, wie ihr das ganz einfach selbst machen könnt. Da aber 10% eurer Bestellung bei Haustier Notfallkarte dem Tierschutz gespendet wird ist es eine Seite die ich euch gerne ans Herz legen möchte.
Das wichtigste ist, dass der Hund bei einem Notfall gut versorgt ist

Das wichtigste, dass ich aus dieser doch sehr beängstigenden Situation gelernt habe ist, dass für meinen Schatz gesorgt wird, auch wenn ich es in der Situation nicht kann. Das ist für mich sehr beruhigend. Hat mich doch die Sorge um Smartie am Straßenrand an einem warmen Mai-Tag noch zusätzlich zugesetzt als ich in einer schwierigen Lage war. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere