DNA Test für Hunde – die Ergebnisse

DNA Test für Hunde - die Ergebnisse

Einer der Gründe, warum es 3 1/2 Jahre dauerte, bis wir uns zu dem DNA Test für Hunde entschlossen war, dass die Ergebnisse nicht immer hilfreich sind. Gerade bei Mischlingshunden, die über mehrere Generationen “gemixt” sind kommt der Test an seine Grenzen. Nachdem wir Smartie als “Jagdhundmischling” aus dem Tierheim übernahmen würde ein Ergebnis “herzlichen Glückwunsch, ihr Hund ist ein Mischling” nicht mehr Licht ins Dunkel bringen. Im letzten Artikel haben wir bereits über die Beweggründe und den Ablauf des DNA Tests für Hunde berichtet. 

Endlich sind sie da

Pünktlichst zu Weihnachten, genauer gesagt am 22.12. kam die Email mit den Ergebnissen. Wir waren so gespannt. So viele Rassen waren im Vorfeld im Gespräch gewesen. Die Ideen von uns selbst und unseren Mitmenschen waren unter anderem

  • Labrador
  • Flat coated Retriever
  • Podenco (der kam fast so oft wie der Labrador)
  • Bracke
  • Deutsch Drahthaar
  • Pointer
  • und noch viele, viele mehr

Meist mit dem Nachsatz “ich hatte auch mal so einen” oder “ich kenne einen xy, der sieht genauso aus”. 

Aber wir alle haben ja in der Schule gelernt, dass Vererbungsleere nicht ganz so einfach ist. Mit “der sieht genauso aus” ist es leider nicht getan. Das eine Jagdhundrasse mitgemischt haben musste ist offensichtlich. Zu groß ist Smarties Jagdleidenschaft. Gleichzeitig glaube ich ganz fest an einen Retriever. Smartie mag apportierten gern. Er hat eine ausgeprägte Faszination für Wasser (obwohl er sich nicht wirklich rein traut) und eine gute Portion “will-to-please”. 

Trommelwirbel

Bereits der erste Satz der Email machte wenig Mut: “Smartie zeigte eine größere Rassendurchmischung als gewöhnlich”. Wollten sie mich damit auf “Herzlichen Glückwunsch, ihr Hund ist ein Mischling” vorbereiten?  Im weiteren Verlauf der Email wurde dann aufgeklärt, dass zumindest zwei Rassen eindeutig zuzuordnen sind. Für “den Rest” konnten sie die 5 wahrscheinlichsten Rassen bestimmen.

Smartie ist ein Mix aus den Rassen Golden Retriever, Parson Russel und Mischlingshund

Das Ergebnis des DNA Test für Hunde besagt, dass ein Elternteil (zum Beispiel die Mutter) eine Mischung aus einem Golden Retriever und einem Mischlingshund ist. Das andere Elternteil ist ein Mischling aus einem Goldie-Mix und einem Parson Russel Terrier. 

Entsprechend liegt der Anteil des Golden Retrievers in Smarties Genen bei 37.5 %. Gleichauf mit dem “Mischlingsanteil” von ebenfalls 37.5%. Die übrigen 25% entstammen dann dem Parson Russel Terrier. 

Smarties Ahnen

Die wahrscheinlichsten Rassen, die im verborgenen bleiben hat der Anbieter ebenfalls aufgelistet. 5 Rassen mit einem Balken, der die statistische Wahrscheinlichkeit darstellt. 

Es wird ausgeführt, dass eine oder mehrere dieser Rassen im Mischlingsanteil vertreten sein können. Aber nicht müssen. Es kann auch sein, dass noch weitere Rassen in Frage kommen, die in der Vergleichsdatenbank des Anbieters aktuell nicht enthalten ist. 

In der Liste der möglichen Rassen tauchen (in absteigender Reihenfolge) auf:

 

  • Deutscher Jagdterrier
  • Jack Russel Terrier
  • Magyar Vizsla
  • Kurzhaardackel
  • Pharaonenhund
DNA Test für Hunde Detailergebnis

Besonders überrascht hat mich der Pharaonenhund – von dieser Rasse hatte ich bislang noch nie gehört. Auch wenn sie die unwahrscheinlichste Variante ist habe ich sofort begonnen, über diese Hunderasse zu recherchieren. Meine Ergebnisse zum Pharaonenhund auch Kelb tal-Fenek genannt werde ich in den nächsten Wochen zusammenfassen. 

Fazit

Spannend! Und, wenn das Ergebnis so stimmt lagen wir und alle Tipps aus unserem Bekannten- Gassi-geh-Umfeld daneben. 

Wenn ich mich auf Smarties Verhalten konzentriere und nicht drüber nachdenke, dass er doch überhaupt nicht aussieht wie ein Goldie oder ein Parson Russel kann an dem Ergebnis schon etwas dran sein. In der nächsten Zeit möchte ich die hier genannten Rassen gerne etwas näher beleuchten und schauen, ob ich in den ein oder anderen typischen Wesenszug in unserem Mr. Smart wieder erkenne. Ob uns das Ergebnis beim weiteren Training helfen kann wird wohl nur die Zeit zeigen. 

Aber ganz egal, ob das Ergebnis stimmt oder ob es vollständig ist: Smartie ist einfach ein Smartie – einzigartig und genau so richtig wie er ist. 

1 Antwort

  1. Maria Stadler-Fiawoo sagt:

    Der Pharaonenhund wundert mich gar nicht, v.a. wenn Smartie aus dem Süden kommen sollte… Der ist wohl der Urahn der Podencos.

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