Zecken-Entfernung – wie klappt es am Besten? (Werbung)

Nein, mit diesem Artikel möchte ich nicht das Wespen- oder besser Zeckennest der Zecken-Prävention stoßen. Kaum ein Thema scheint mir so emotional geladen und endet mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit am Ende in einem “Kommentar-Krieg”.
Nein, heute geht es mir darum, wie man die Biester am besten vom Hund bekommt, wenn sie sich erstmal festgebissen haben.

Smartieslife hat die gängigen Werkzeuge zur Zeckenentfernung getestet.

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links – ich wurde von keiner Stelle gebeten oder bezahlt, diese Produkte vorzustellen – alle Käufe wurden selbst getätigt und bezahlt.

 

Ausgangssituation

Smartie ist momentan gesundheitlich ein bisschen angeschlagen. Seit einiger Zeit schon verarbeitet er sein Futter nicht so gut, wie er sollte. Sein Fell wird ein bisschen stumpf und seine Augen tränen. Wir haben schon viele Untersuchungen durchführen lassen, die Ursache aber noch nicht gefunden. Um seinen Körper in der Zeit, in der es ihm eh nicht 100% gut geht nicht noch weiter zu belasten haben wir in diesem Jahr auf “chemische Zeckenprävention” verzichtet. Was aber nun dazu führt, dass Smartie die ein oder andere Zecke mehr hat als sonst. Während wir in den letzten Jahren vielleicht eine oder zwei Zecken in der ganzen Saison entfernen mussten, hatten wir bereits in den ersten Wochen der “Zeckensaison” täglich mehrere am Hund.

In den ersten Wochen, bis wir andere Möglichkeiten des Zeckenschutzes gefunden haben (dazu an anderer Stelle mehr), bissen sich im Schnitt 2 Zecken täglich an Smartie fest.

Welches Tool ist das Beste?

Da wir bislang relativ zeckenfrei durchs Jahr kamen, habe ich mich erst dieses Jahr damit beschäftig, wie man die Viecher (Entschuldigung 😉 ) am schnellsten, einfachsten, vor allem aber vollständig aus dem Hund bekommt.

Die Zecken-Zange

Das “vollständig” war mein Stichwort überhaupt auf die Suche nach Möglichkeiten zu gehen. Bislang hatte ich mir eine Zeckenzange gekauft.
Nachdem ich mit der überhaupt nicht klarkam (die Zecke rutschte einfach immer wieder durch), behalf ich mir mit einer ganz normalen Pinzette.

Die Pinzette

Das klappte eigentlich recht gut – besser zumindest als mit der Zange. Aber der Kopf blieb öfter mal zurück, was dann bei Smartie zu kleinen Entzündungen geführt hat.

Besser also als die Zecken-Zange, aber noch nicht gut – und gerade wenn die Zecken mehr werden will man ja gut 🙂

Also habe ich eine Zecken-Karte ausprobiert

Gekauft habe ich mir keine sondern die von einem befreundeten Hundehalter ausgeliehen – der schwor darauf und meinte, etwas besseres hätte er noch nicht gefunden.

Nachdem ich aber so gar nicht klar kam – die Zecken rutschten durch oder ich bekam sie mit dem Teil gar nicht erst zu fassen – gestand er ein, dass es bei kleineren Zecken durchaus doch nicht ganz so einfach ist.

Nun will man die fiesen Biester aber ja erwischen, wenn sie noch ganz klein sind und nicht abwarten, bis sie größer sind um sie raus zu ziehen.

Für alle, die wie ich vor meinem Test nicht wissen, was genau eine Zeckenkarte ist

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Der Zeckenhaken

Der Zecken-Haken (ebenfalls ausgeliehen und nicht gekauft) führte zu einem identischen Ergebnis – etwas größere Zecken = kein Problem. Die ganz kleinen, “frischen” waren nicht so einfach zu erwischen.

Die Zecken-Schlinge

Und so ging meine Suche weiter und ich bestellte irgendwann eine Zecken-Schlinge oder -Schlaufe.
Zugegeben, ich habe nicht allzuviel Hoffnung in das Ding gesetzt und sah mich schon wieder nach der Pinzette greifen – aber siehe da: Die Zecken-Schlinge ist ein Traum!!

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Egal ob groß oder klein und auch ganz egal, wo das Ding sitzt: einmal die Schlaufe drum, kurz drehen und die Zecke ist raus.
Nachdem ich nie so recht weiß wohin damit, wenn sie erstmal aus dem Hund ist, bietet die Schlinge auch hier einen echten Mehrwert: Ein- zweimal auf einen festen Untergrund ge”tickt” und man hat dem Tier (der Zecke natürlich, nicht dem Hund) quasi das Genick gebrochen.

Hier unsere Empfehlungen – in absteigender Reihenfolge:

  1. Die Zeckenschlinge
  2. Die Pinzette (auch, weil man die meist nicht extra anschaffen muss sondern ohnehin zuhause hat.
  3. die Zecken-Zange
  4.  und 5. Zecken-Haken und -Karte – weil beide für mich vom Handling wirklich nicht so easy waren.

Wie entfernt ihr Zecken vom Hund?
Natürlich ist gründliches Absuchen nach einem Spaziergang unverzichtbar und so kann man die meisten dann doch abschütteln, bevor sie beißen.

2 Kommentare

  1. Eine interessante Aufstellung – die Schlinge kannte ich noch nicht!
    Ich bin da im Lauf der Jahre allerdings auch sehr pragmatisch geworden .. und nehme einfach meine Finger und Nägel 😉 Allerdings kann ich auch gut verstehen, dass nicht jeder das so kann und viele sich einfach auch davor ekeln.
    Früher habe ich gerne eine Zeckenzange genutzt, aber unsere frühere Hündin Laika hatte extreme Ängste und auch die Zange fiel in diese Kategorie. Damals habe ich angefangen meine Hände zu nutzen und muss sagen, es geht schnell, ich erwische jede Größe und wenn ich mal beim Krualen eine Zecke finde muss ich nicht erst irgendwas holen 😉

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

    1. ahhh! Ehrlich? Nein, ich kann die Viecher nicht mit bloßen Händen anfassen. Aber ich gebe zu, ich habe auch eine Phobie gegen alle Krabbeltierchen.
      Wenn man das kann ist das natürlich die einfachste Möglichkeit 😀

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