Smarties „place to be“ – ein Urlaub vom Feinsten

letzte Woche hatte ich beruflich mal wieder einen Termin, zu dem Smartie nicht mit konnte.

Normalerweise verbringen der Schlumpf und ich all unsere Zeit zusammen – er begleitet mich nicht nur zur Arbeit, sondern kommt auch in viele meiner Meetings und Termine einfach mit.
Das ist toll! Für uns beide, denke ich – und funktioniert auch in den allermeisten Fällen. Schwierig wird es, wenn ich mit dem Flugzeug unterwegs bin oder Arbeitstage habe an denen abzusehen ist, dass ich auch zwischendurch keine Pause habe, die Smartie draußen mit mir verbringen kann.

Da letzte Woche wieder so ein Tag war durfte Smartie mal wieder einen Tag im Canis Resort verbringen. Ich denke, würde es nach ihm gehen, könnte ich ihn jeden Tag dorthin bringen.

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In „Fremdbetreuung – aber wie?“ und auch in „Smartie geht in Urlaub“ habe ich ja bereits viel über unsere Kriterien bei der Auswahl einer Hundebetreuung gesprochen. Es gibt viele Kriterien, nach denen man eine Hundebetreuung beurteilen kann und viele unterschiedliche Dinge, die einem wichtig sind und die man bedenken sollte.
Aber letztlich zählt doch eigentlich nur:

Es geht ihm gut dort.

Wenn ich Smartie aus dem Canis Resort abhole, egal ob nach ein paar Stunden oder auch nach mehreren Tagen, kommt ein entspannter, glücklicher, gesunder und zufriedener Hund auf mich zu.

Ja, er freut sich, mich zu sehen – möchte aber (vielleicht auch mit mir zusammen) am liebsten wieder zurück in „seine“ Lodge.
Er läuft freudig zwischen mir und „seiner“ Betreuerin hin und her.

Smartie ist der tollste Hund der Welt – aber er ist schon ein kleines sensibles Hibbelchen. Dazu kommt, dass er sich nicht mit jedem Hund auf Anhieb super versteht und außerhalb seiner gewohnten Umgebung schwer zur Ruhe findet.

Für die Mitarbeiter im Canis Resort ist das das nicht mal ein müdes Lächeln wert – denn der Nasenbär fühlt sich super, sobald er zur Türe rein kommt.

Ja, das Resort hat auch noch eine Reihe ganz praktischer Vorzüge:

Der Hund lebt, zusammen mit bis zu vier anderen Hunden, in „Lodges“ – wunderschönen großen „Zwingern“ oder „Zimmern“ – wie immer man es nennen mag :).
Jede Lodge hat auch einen kleinen Außenbereich angegliedert, zu dem die Hunde tagsüber freien Zugang haben.

Die Lodges bzw. die Außenbereiche sind so gestaltet, dass die Hunde relativ wenig Sichtkontakt untereinander haben – was für Ruhe und eine entspannte Atmosphäre sorgt.
Wo in anderen Pensionen Dauerkläffen zu hören ist, weil die Hunde sich immer wieder gegenseitig anheizen, herrscht hier Ruhe.

Mehrmals am Tag kommen die Hunde gemeinsam mit ihren „Zimmergenossen“ in einen größeren Sandauslauf und können sich nach Herzenslust austoben.

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Ein weiterer Vorteil: Die Lodges sind Video überwacht – die Hunde sind also wirklich NIE sich selbst überlassen und die Mitarbeiter können tags wie nachts eingreifen, sollte es nötig sein.

Die Hunde sind allesamt „nackig“ unterwegs im Canis Resort. Kein Halsband oder Geschirr, in dem die Hunde sich verheddern oder beim Spielen hängen bleiben könnten – und auch keine Spielzeuge oder eigene Decken von zuhause um Ressourcenverteidigung vorzubeugen.

Das gesamte Areal ist mit Hecke und hohem Zaun sicher abgegrenzt und zum Haupthaus hin gibt es sogar eine Art „Schleuse“ – zwei Türen stellen sicher, dass ein Hund nicht aus Versehen doch hinausschlüpft.

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Vor das Tor kommt ein Hund im Canis Resort eigentlich nicht

Bei über-Nacht-Aufenthalten ist das Futter inklusive – der Besitzer sagt einfach, was und wie viel der Hund bekommen soll und die Mitarbeiter besorgen das Futter entsprechend.

Auch gekuschelt wird im Canis Resort jede Menge. Und nicht nur die anderen Hunde sondern auch die Menschen sind als „Spielkameraden“ da.
Das macht sich spätestens dann bemerkbar, wenn Frauchen den Hund wieder abholen möchte und sieht, dass sich in der kurzen Zeit tatsächlich bereits eine Beziehung zwischen Hund und Mitarbeiter entwickelt hat.

Ein weiterer, sehr massiver Vorteil für Menschen wie mich:
Das Canis Resort ist sehr, sehr flexibel.
Ich musste Smartie schon mal morgens um halb 4 abgeben – weil ich um 6 bereits im Flieger sitzen sollte – kein Problem für die Mitarbeiter von der Nachtschicht.

Abholen konnte ich den Wurm dann nach der Landung Sonntagnachmittags – oder auch mal spät am Abend.
Wo ich in anderen Hundepensionen den nächsten Tag hätte abwarten müssen oder ihn einen Tag früher bringen müsste spart das dort wiederum Geld.

Geld – ja – durchaus ein Thema.
Das Canis Resort ist nicht unbedingt günstig – auf den ersten Blick.
Der Overnight-care kostet 80 Euro die Nacht, Day Care (den ganzen Tag) 65 Euro in einer Gruppenlodge.

Happige Preise – ABER: es wird tatsächlich pro Nacht abgerechnet – was in anderen Pensionen 2 Tage wären ist hier nur eine Position.
Und ggf. wären es in anderen Pensionen sogar 3 oder 4 Nächte, wenn man vor dem „Abgabefenster“ weg sein muss und erst danach wieder ankommt.

Natürlich relativieren sich 1-2 Tage extra, wenn man für einen längeren Zeitraum weg ist.

Für mich persönlich ist es mehr als Geld wert, dass ich mich in meiner Abwesenheit wirklich entspannen kann, weil ich weiß, dass Smartie mehr als nur „gut aufgehoben“ ist.

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Nur eine kleine Randnotiz:
Nein, ich wurde für diesen Artikel nicht bezahlt – ich bin überzeugt von Smarties 5* Super-Hotel und jedem einzelnen Mitarbeiter dort ;),