BARF – Biologically appropriate raw food

Was bedeutet eigentlich BARF? Immer häufiger, wenn es um die Ernährung des Hundes geht antworten Hundehalter „wir barfen“. Aber was genau bedeutet das eigentlich? BARF steht für „Biologically appropriate raw food“. Das bedeutet übersetzt „Biologisches, artgerechtes Rohfutter“. Manche sagen auch, die Abkürzung BARF steht für „Bones And Raw Foods“ – also Knochen und rohes Futter“.

Entsprechend werden bei BARF dem Hund Fleisch, Innereien, Knochen und Fisch roh angeboten.
Das Futter wird mit Gemüse und Obst und gegebenenfalls mit Getreideprodukten ergänzt. Bei Bedarf wird das Futter mit Zusätzen angereichert. Zusätze können Öle, Kräuter oder Vitamine sein. Wer seinen Hund so ernähren möchte muss sich unbedingt Kenntnisse in Futtermittelkunde und Ernährung aneignen. Die Gefahr einer Mangelernährung ist sehr hoch wenn man unvorbereitet ran geht.

Auf dem Markt gibt es viele Bücher zu dem Thema. Als Einstieg eignet sich sicherlich das Büchlein „BARF – Biologisch Artgerechtes Rohes Futter für Hunde“ von Swanie Simon. Zusätzlich gibt es im Netz auch jede Menge „Barf-Rechner“. Dort wird anhand von Informationen zu dem jeweiligen Hund eine Futterempfehlung berechnet. Wer sich allerdings zum ersten Mal mit dem Thema auseinandersetzt ist sicher gut beraten, wenn er das Geld investiert und eine individuelle Fütterungsempfehlung bei einer unabhängigen Ernährungsberatung erstellen lässt.

Als kleiner Zusatztip wenn ihr auf der Suche nach einem Ernährungsberater seid. Achtet darauf, dass euer neuer Berater unabhängig arbeitet. Wer hauptsächlich seine eigenen Produkte im Fokus hat übersieht evtl. den Hund um den es geht.

*Das Foto ist von Pixabay, die Grafiken von Aram und Abra – vielen Dank, dass Du so tolle Illustrationen zur freien Verfügung erstellt hast!