Unterwegs ohne Hund

Smartie und ich sind nahezu immer zusammen.

Sein Leben als Bürohund bringt mit, dass er mich täglich zur Arbeit begleitet. Auch in viele Meetings kann er mit.

Nach der Arbeit ist „Hundezeit“ – wir gehen zusammen Gassi, treffen Freunde (vier- und zweibeinige) oder gehen zusammen ins Training.

Abends zuhause liegen wir alle gemeinsam auf der Couch. Wenn wir schlafen gehen begleitet er uns und schläft in seinem Körbchen am Fußende im Schlafzimmer.

Umso schwerer ist es, ohne ihn unterwegs zu sein.

Zur Zeit bin ich beruflich auf reisen und konnte den kleinen Schlumpf (natürlich) nicht mitnehmen.

Er verbringt die Zeit hoffentlich glücklich und zufrieden in einer Hundepension.

Ich bin weniger glücklich und zufrieden. Den ersten Fehler machte ich bereits beim Hinflug: ich entschied mich aus dem entertainment Programm für „Bolt“ – ein Zeichentrickfilm mit einem Hund in der Hauptrolle – ein kleiner Tipp: macht das nicht!

Ab Minute 15 hing ich weinend auf meinem Sessel – mein armer Sitznachbar wusste gar nicht, wie ihm geschieht und ob er mir helfen oder beschämt zur Seite schauen soll.

Hier angekommen schaue ich jedem Hund mit traurigem, verklärtem Blick hinterher und schlucke einen dicken Kloß tapfer hinunter.

Auch das Sperr- und Hintergrundbild meines IPhones ist keine große Hilfe – schaut mich doch mein kleiner Schlumpf mit traurigen und vorwurfsvollen Augen an, jedesmal, wenn ich das Gerät zur Hand nehme.

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